Bestimmung des Makroprolaktins bei Prolaktinwerten über 800 uU/ml
Bei erhöhten Prolaktinwerten sind diese in etwa 10 % der Fälle durch eine Makroprolaktinämie bedingt.
Makroprolaktin entsteht als Komplex zwischen Prolaktin und IgG-Antikörpern, die die biologische Aktivität vermindern. Neben dem Prolaktin-Monomer ( 23 kDa) sind seit den 70er Jahren das "big-Prolaktin" mit etwa doppeltem Molekulargewicht (50 kDa) und das "big-big-Prolaktin" mit etwa sechsfachem Molekulargewicht (150-170 kDa) bekannt. Diese Komplexe werden in unterschiedlichem Ausmaß bei der Bestimmung des Prolaktins mitgemessen, je nachdem welche Methodik im Labor angewandt wird. Seitdem Enzym-Immuno-Essays überwiegend zum Nachweis eingesetzt werden, werden durch die große Sensitivität der Methoden diese Makroprolaktine vermehrt mit erfasst.
Bei erhöhten Prolaktinwerten kann man durch die Fällung der Makroprolaktine mittels Polyäthylenglykol zuverlässig den biologisch aktiven Prolaktinanteil bestimmen.
Beträgt der Messwert nach der Fällung weniger als 40 % des Ausgangswertes, so spricht der Befund für eine Makroprolaktinämie. Werte nach der Fällung von 40 bis 60 % des Ausgangswertes gelten als Graubereich, beträgt der Wert nach der Fällung über 60 % des Ausgangswertes, so spricht der Befund gegen eine Makroprolaktinämie.
Makroprolaktin entsteht als Komplex zwischen Prolaktin und IgG-Antikörpern, die die biologische Aktivität vermindern. Neben dem Prolaktin-Monomer ( 23 kDa) sind seit den 70er Jahren das "big-Prolaktin" mit etwa doppeltem Molekulargewicht (50 kDa) und das "big-big-Prolaktin" mit etwa sechsfachem Molekulargewicht (150-170 kDa) bekannt. Diese Komplexe werden in unterschiedlichem Ausmaß bei der Bestimmung des Prolaktins mitgemessen, je nachdem welche Methodik im Labor angewandt wird. Seitdem Enzym-Immuno-Essays überwiegend zum Nachweis eingesetzt werden, werden durch die große Sensitivität der Methoden diese Makroprolaktine vermehrt mit erfasst.
Bei erhöhten Prolaktinwerten kann man durch die Fällung der Makroprolaktine mittels Polyäthylenglykol zuverlässig den biologisch aktiven Prolaktinanteil bestimmen.
Beträgt der Messwert nach der Fällung weniger als 40 % des Ausgangswertes, so spricht der Befund für eine Makroprolaktinämie. Werte nach der Fällung von 40 bis 60 % des Ausgangswertes gelten als Graubereich, beträgt der Wert nach der Fällung über 60 % des Ausgangswertes, so spricht der Befund gegen eine Makroprolaktinämie.
