Histamininduzierte Nahrungsmittelintoleranz durch Diaminoxidasemangel
Der Verzehr von histaminreichen Nahrungsmitteln (Rotwein, Käse, Sauerkraut, Ketchup etc.) kann zu allergieähnlichen Symptomen , Magen/Darmbeschwerden bis hin zu Herzrhythmusstörungen, Atemnot und Asthmaanfällen führen.
Diese Histaminintoleranz scheint durch einen Mangel des histaminmetabolisierenden Enzyms Diaminoxidase bedingt zu sein. Dieses Enzym bildet neben seinem Vorkommen in Leber, Niere und Blut durch sein Vorhandensein in der Jejunalschleimhaut die primäre Barriere für die Histaminaufnahme. Bei einem Mangel wird das resorbierte Histamin nicht vollständig metabolisiert und entfaltet seine pathogene Wirkung.
Versuche mit histaminfreier Diät und die Kombination von bewußten Diätfehlern mit gleichzeitiger Gabe von Antihistaminika konnten den Zusammenhang zwischen der Symptomatik und der Histaminresorption belegen. Auch der Umstand, daß Schwangere eine um bis auf das 500-fache erhöhte Diaminoxidaseaktivität aufweisen und während der Schwangerschaft die Beschwerden verlieren, bildet ein starkes Indiz.
Leider gibt es derzeit keinen therapeutischen Ansatz, die Diaminoxidaseaktivität zu steigern.
Da Histaminintoleranz auch durch zahlreiche Medikamente (z.B. Acetylcystein, Ambroxol, Aminophyllin, Chloroquin, Clavulansäure, Isoniazid, Metamizol, Metoclopramid, Propafenon, Verapamil) sowie Alkohlogenuß ausgelöst werden kann und die klinische Relevanz nicht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, chronische Kopfschmerzen oder rezidivierende Durchfälle beschränkt ist, sondern auch für gewisse Herzrhythmusstörungen ein kausaler Faktor ist, sollte eine histaminfreie Diät bei der anamnestischen Bestätigung dieser Verdachtsdiagnose eingehalten werden.
Der Verzehr von histaminreichen Nahrungsmitteln (Rotwein, Käse, Sauerkraut, Ketchup etc.) kann zu allergieähnlichen Symptomen , Magen/Darmbeschwerden bis hin zu Herzrhythmusstörungen, Atemnot und Asthmaanfällen führen.
Diese Histaminintoleranz scheint durch einen Mangel des histaminmetabolisierenden Enzyms Diaminoxidase bedingt zu sein. Dieses Enzym bildet neben seinem Vorkommen in Leber, Niere und Blut durch sein Vorhandensein in der Jejunalschleimhaut die primäre Barriere für die Histaminaufnahme. Bei einem Mangel wird das resorbierte Histamin nicht vollständig metabolisiert und entfaltet seine pathogene Wirkung.
Versuche mit histaminfreier Diät und die Kombination von bewußten Diätfehlern mit gleichzeitiger Gabe von Antihistaminika konnten den Zusammenhang zwischen der Symptomatik und der Histaminresorption belegen. Auch der Umstand, daß Schwangere eine um bis auf das 500-fache erhöhte Diaminoxidaseaktivität aufweisen und während der Schwangerschaft die Beschwerden verlieren, bildet ein starkes Indiz.
Leider gibt es derzeit keinen therapeutischen Ansatz, die Diaminoxidaseaktivität zu steigern.
Da Histaminintoleranz auch durch zahlreiche Medikamente (z.B. Acetylcystein, Ambroxol, Aminophyllin, Chloroquin, Clavulansäure, Isoniazid, Metamizol, Metoclopramid, Propafenon, Verapamil) sowie Alkohlogenuß ausgelöst werden kann und die klinische Relevanz nicht auf Nahrungsmittelunverträglichkeit, chronische Kopfschmerzen oder rezidivierende Durchfälle beschränkt ist, sondern auch für gewisse Herzrhythmusstörungen ein kausaler Faktor ist, sollte eine histaminfreie Diät bei der anamnestischen Bestätigung dieser Verdachtsdiagnose eingehalten werden.
